Pflegekonzept
Pflege Dick - Ihr Pflegedienst
 
Pflegekonzept
 
 
   
 
Der Pflegedienst Häusliche Kranken- und Altenpflege Rudolf Dick ist ein privates Unternehmen und unter folgender Adresse erreichbar:

Häusliche Kranken- und Altenpflege
Rudolf Dick

Karlstraße 9
87437 Kempten (Allgäu)

Pflegedienstleitung: Stephanie Böhm
Stellvertretung: Rudolf Dick, Silvia Reichard

Öffnungszeiten: nach telefonischer Vereinbarung

Aufgabenbereich:

Häusliche Kranken- und Altenpflege sowie die Übernahme von Betreuungs- und Entlastungsleistungen und hauswirtschaftliche Versorgung.

Unser Ziel ist es, unseren Kunden bei Krankheit und altersbedingten Einschränkungen das Verbleiben in der gewohnten häuslichen Umgebung zu ermöglichen und zu erleichtern. Die ständige Erreichbarkeit ist außerhalb der Geschäftszeiten durch eine 24h Rufbereitschaft sichergestellt.

Unser Pflegeverständnis orientiert sich an unserem Pflegeleitbild.

  • Wir nehmen uns Zeit für eine ausführliche Beratung und Information.
  • Wir leisten ärztlich verordnete Maßnahmen im Bereich der medizinischen Diagnostik und Therapie.
  • Hauswirtschaftskräfte übernehmen Aufgaben der Haushaltsführung
  • Angehörige werden auf Wunsch angeleitet
  • Wir helfen bei Fragen der Finanzierung, im Umgang mit Krankenkasse und Pflegekasse
  • Wir streben eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Berufsgruppen an.
  • Unsere Leistungen sind standardisiert und werden nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ständig überarbeitet.

Wir arbeiten mit der entbürokratisierten Pflegedokumentation, der Strukturierten Informationssammlung = SIS.

Die wichtigsten Postulate der entbürokratisierten Pflegedokumentation sind die Rückbesinnung auf die fachliche Kompetenz der Pflegefachkräfte sowie die Konzentration auf die Perspektive der pflegebedürftigen Person. Sie machen eine übersichtliche Erfassung pflegerischer Risiken und Phänomene und einen breiteren fachlichen Konsens der am Prozess Beteiligten zu sechs Themenfeldern für die fachliche Einschätzung erforderlich, der bewusst auf einen Wiedererkennungswert zur inhaltlichen Ausrichtung des künftigen Begutachtungsassessments (NBA) setzt. Dieses stützt sich auf pflegerische Überlegungen und integriert verschiedene pflegetheoretische Ansätze.

Aus fachlicher Sicht wie folgt:

Stärkung und konsequente Beachtung von Individualität und Selbstbestimmung der pflegebedürftigen Person.

Verständigung zu individuellen Leistungen und Wünschen sowie die Dokumentation dieses Konsenses.

Anerkennung der Fachlichkeit der Pflegekräfte, aber auch das Erkennen von Schwachstellen und Schulungsbedarf.

Begrenzung der schriftlichen Darstellung des Pflegeprozesses auf vier Schritte, ohne dabei wesentliche Aspekte der Qualitätsdarlegung zu vernachlässigen.

Pflegerelevante biografische Informationen werden in der SIS erfasst.

Verwendung einen systematisch strukturierten Informationssammlung als Einstieg in den Pflegeprozess.

äufigsten Risiken und Phänomene bei pflege- und hilfebedürftigen Menschen.
Veränderter praktischer Umgang mi dem Berichteblatt durch den Fokus auf Abweichungen.

Verstärkung der Bedeutung der Evaluation auf Grundlage der Beobachtung und der fachlichen Erkenntnisse. Wir orientieren uns am Pflegeprozess der WHO, der sich in vier Schritten aufteilt:

1. Assessment 2. Planung 3. Intervention 4. Evaluation

Die Grundstruktur der Pflegedokumentation baut auf einem Pflegeprozess mit 4 Phase auf:

Einstieg in den Pflegeprozess mit Hilfe der SIS

Maßnahmenplanung auf der Grundlage der Erkenntnisse aus der SIS

Berichteblatt mit dem Fokus auf Abweichungen von regelmäßig wiederkehrenden Pflege- und Betreuungsabläufen.

Evaluation (Erkenntnisse aus der SIS, Maßnahmenplanung und Berichteblatt)

Das Strukturmodell stellt ein wissenschaftlich basiertes Konzept zur Dokumentation der Pflege dar. Kernpunkt dieses Modells ist die qualifizierte Personenzentrierung in der Planung unter Einschluss der Darstellung individueller Wünsche und Beachtung der speziellen Lebenssituationen der Menschen in der Langzeitpflege.

Erstgespräch und Folgegespräch:

Was bewegt Sie im Augenblick?
Was brauchen Sie?
Was können wir für Sie tun?

Das Strukturmodell gliedert sich in folgende Themenbereiche auf:

  • Themenbereich 1: kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  • Themenbereich 2: Mobilität und Beweglichkeit
  • Themenbereich 3: krankheitsbezogene Anforderungen und Belastungen
  • Themenbereich 4: Selbstversorgung
  • Themenbereich 5: Leben in sozialen Beziehungen
  • Themenbereich 6: Haushaltsführung

Zudem erfolgt simultan eine fachliche Einschätzung der für die Pflege und Betreuung relevanten Risiken und Phänomene.

Alle Maßnahmen werden kontinuierlich mittels des PDCA-Zyklus kontrolliert und evaluiert.


 
pflegedick.de-Version 2 © 2013 Christian Wintergerst